Ein Hund kommt ins Haus

Vorsorge ist die geringste Sorge

Endlich ist es soweit: Dein Hund kommt zu dir.
Trotz all der Vorfreude darf nicht vergessen werden, dass der Hund seine gewohnte Umgebung verlässt und das natürlich mit Aufregung verbunden ist.
Nutze deshalb die Gelegenheit den Welpen oder Hund schon vorher mehrfach zu besuchen. Idealerweise bringst du ihm bei deinem ersten Besuch etwas von dir mit, das deinen Geruch trägt oder du nimmst mit ihm etwas aus seiner alten Umgebung mit.

Sicher umziehen

Der sicherste Umzug ist in einer Transportbox, aber auch Geschirre mit Gurt taugen gut. Unsere Hunde sind in der Regel gut an Transportboxen herangeführt worden.
Bei Welpen kann eine Ausnahme gemacht werden: oft fühlen sie sich auf dem schoss am wohlsten. Diese Fälle verlangen natürlich nach einer zweiten Person, die das Auto fährt.

Um die Aufregung so klein wie möglich zu halten, ist es empfehlenswert, wenn der Hund vor dem Transport ausgiebig spazieren war oder sich mit anderen austoben konnte. Dann verschläft er in der Regel den Transport.
Es ist sicher gut, den Hund zwei Stunden vor dem Transport nicht zu füttern, damit ihm während der Fahrt nicht schlecht wird.

Die 7 Basics vom ersten Tag an

Zur Grundausstattung jedes Hundes gehören:

  • Halsband und Brustgeschirr

  • Führleine und Schleppleine

  • Futter- und Wassernapf (rutschfest und leicht zu reinigen)

  • bisheriges Futter für 14 Tage, damit der Hund eine Futterumstellung sanft vollzogen werden kann und natürlich Leckerlis

  • Bettchen, Körbchen oder Schlafhöhle (die Textilien sollten in der Waschmaschine gewaschen werden können, Weidenbettchen eignen sicht nicht für Welpen, da sie sie anknabbern und sich dabei verletzen könnten)

  • Spielzeug (nur artgerechtes Spielzeug) und Kauartikel (Kauen hat eine beruhigende Wirkung)

  • Transportbox (mit geöffneter Türe eignet sie sich hervorragend als sicherer Rückzugsort)

Endlich angekommen!

Lass dem neuen Familienmitglied genügend Zeit in aller Ruhe sein neues Domizil zu erkunden, untersuchen und beschnuppern. Zeig ihm seine Näpfe, sein Bettchen, seine Spielsachen und benenne ihm die neuen Gegenstände, damit er sie verinnerlichen kann.
Wenn er sich alles angesehen hat und zufrieden und entspannt ist, kann er mit einer kleinen Portion, da der Magen von der Aufregung immer noch etwas gereizt sein kann, gefüttert werden.
Ein Welpe muss in der Regel nach dem Essen, Schlafen oder Spielen gleich raus um sich erleichtern zu können.
Je schneller und besser es dir gelingt diese Momente der Bedürfnisse zu erkennen, desto schneller wird ein Welpe stubenrein werden.
Mit dem erwachsenen Hund kann jetzt schon ein Leinenspaziergang durch sein neues Revier unternommen werden. Experten raten dazu, den Hund frühestens nach 14 Tagen erstmals von der Leine zu lassen, Grunderziehung ist natürlich Voraussetzung.

Natürlich wollen alle Familienmitglieder und Freunde den Neuzugang sofort kennenlernen. Es ist aber ratsam ihm in den ersten 14 Tagen viel Ruhe und Sicherheit z bieten und die Bindung im engsten Familienkreis zu stärken. Aus diesen Gründen solltest du in den ersten Wochen den Hund tröpfchenweise an den Bekanntenkreis gewöhnen.

Die erste Nacht

Jeder Hund wird am Abend seines ersten Tages nach der vielen Aufregung müde sein. Es ist ratsam, dass er die ersten Nächte nicht alleine schlafen muss. Entweder du richtest deine Schlafstätte neben seiner ein, oder du errichtest ihm für die ersten Nächte ein provisorische neben deiner. Sein Bettchen wird er tagsüber aufsuchen und sich darin ausruhen und nach kurzer Zeit wird er dich sicher auch während der Nacht reinlegen.

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